NEUE ACHTTEILIGE SERIE ZUM THEMA GESCHÄFTSPROZESSMANAGEMENT

Der digitale Wandel erlaubt völlig andere Ansätze bei der Gestaltung von Geschäftsprozessen im administrativen Umfeld. Dies gilt sowohl für die Wirtschaft als auch die öffentliche Hand, wo Optimierungspotenziale von 30 bis 80 Prozent zu erwarten sind. Dabei ist es aber notwendig, dass nicht einfach nur bestehende Prozesse weiter optimiert werden, sondern im Zuge der digitalen Möglichkeiten völlig neue Geschäftsprozesse modelliert werden. Das dafür notwendige Knowhow ist aber in den Fachabteilungen der Unternehmen und Organisationen oftmals gar nicht vorhanden – kann aber aufgebaut werden. Expertenwissen für die Praxis – das ist der Grundsatz, nach dem wir das Fachmagazin ERP-Management konzipieren. Deshalb hat Prof. Dr.-Ing Norbert Gronau, Leiter des Center for Enterprise Research, jetzt eine achtteilige Serie zum Thema „Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung“ begonnen, die klare Handlungsvorschläge für Manager bietet, die ihre Organisation voran bringen wollen. Hier lesen Sie mehr unter: http://www.erp-management.de/node/1193

In der zweiten, jetzt verfügbaren Folge vertritt der Autor die These dass „wer eine Methode vorschlägt, auch angeben soll, wie diese Methode genutzt werden soll“. Daher ist es unverständlich, dass in vielen auch handbuchartigen Werken über Geschäftsprozessmanagement (GPM) keine Vorgehensweise für das Geschäftsprozessmanagement als ganzes angegeben wird. Auch die Propagandisten des Business Process Reengineering, Michael Hammer und James Champy, geben nur sehr dürre Hinweise auf das Vorgehen. Zahlreiche Quellen konzentrieren sich auf die Modellierung, die aber nur einen Teil des Geschäftsprozessmanagements umfasst oder machen gleich gar keine Aussagen zum Vorgehen. Daher werden in diesem Beitrag mehrere Vorgehensmodelle für das Geschäftsprozessmanagement ausführlicher beschrieben und daraus dann eine aggregierte Empfehlung erstellt. Abschließend wird das RAIL-Modell des GPM dargestellt. Vorgehensmodellen kommt die Aufgabe zu, die Wirklichkeit mit ihren für den Sachverhalt wesentlichen Größen, Abhängigkeiten und Vorgängen vereinfacht abzubilden. Vorgehensmodelle umfassen somit Informationen über die zeitliche und logische Reihenfolge der Aufgaben sowie Angaben zu den Zielen einzelner Aktivitäten und den dabei anzuwendenden Methoden. Die zweite Folge finden Sie hier: http://www.erp-management.de/node/1215