Live-Ticker zum Fabriksoftware-Kongress (2. Teil)

14:00 Uhr: Wir begrüßen Sie zum Nachmittag des Fabriksoftware-Kongresses von GITO und CER. Schon mal vorab: um 16:30 Uhr werden hier die Preisträger im Wettbewerb „Fabriksoftware des Jahres“ genannt.
14:05 Uhr: Weiter gehts mit Nikolai D'Agostino von der CENIT AG. Er zeigt, wie cyberphysische Systeme und maschinelles Lernen für die automatisierte Montage in der Luftfahrtindustrie eingesetzt werden.
14:10 Uhr: Dabei präsentiert er Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt EITEC zusammen mit Airbus zur Montage von Rumpfschalen.
14:15 Uhr: Die CFK-Bauteile müssen während der halbautomatisierten Montage in die richtige Lage und Form gebracht werden, wodurch zeitaufwändige und störungsanfällige Justierungen nötig werden.
14:20: Die Aktuatoren und Sensoren zur Positionierung der Rumpfschalen kommunizierenen in einer Multiagenten-Architektur untereinander und mit dem Bauteil.
14:25 Uhr: Auf der Basis der Historiendaten zur Verformung des Bauteils wurde das System mit Hilfe von Machine Learning trainiert.
14:30 Uhr: Die Montage-Einrichtung arbeitet erfolgreich und soll nun auf Industrie 4.0-Standard gebracht werden.
14:30 Uhr: Auf einen Schlüsselbaustein von Industrie 4.0 macht jetzt Andreas Reiger von der RITTAL GmbH & Co. KG aufmerksam: Edge Computing.
14:30 Uhr: Die absehbaren Datenfluten lassen sich nur noch mit flexiblen Architekturen wie Edge bewältigen. Testfahrzeuge für das autonome Fahren zum Beispiel verbrauchen pro Tag 40 Terabyte.
14:35: Uhr: Deshalb rücken Cloud-Rechenzentren immer näher an den Punkt, wo die Daten entstehen, um Verarbeitung in Echtzeit möglich zu machen: Edge Data Center verkürzen die Latenzzeit.
14:40 Uhr: Edge Data Center werden standardisiert als Racks in Industriecontainern ausgeliefert.
15:00 Uhr: Weiter gehts mit Dr.-Ing. Sander Lass vom Forschungs- und Anwendungszentrum Industrie 4.0.
15:10 Uhr: Brownfield-Szenarien: Typische Industrie 4.0-Projekte beginnen nicht auf der grünen Wiese (Greenfield), sondern müssen in traditionelle Umgebungen eingebunden werden. Dazu bedarf es besonderer Integrationsmethoden.
15:15 Uhr: In einer typischen Produktionsumgebung sind die wertschöpfenden Maschinen zu einem großen Teil veraltet und können nicht ohne weiteres ersetzt werden.
15:20 Uhr: Am Beispiel eines Transportsystems wird gezeigt, wie veraltete Systeme mit modernen dezentralen Steuerungsfunktionen auf der Basis von Raspberry Pi erweitert wurden.
15:25 Uhr: Zum Test der Einsatzszenarien werden Fertigungssysteme hybrid angeschlossen und das Zusammenspiel simuliert.
15:30 Uhr: Ein Besuch beim Forschungs- und Anwendungszentrum Industrie 4.0 in der Universität Potsdam lohnt sich. Mehr Infos gibts unter www.industrie40-live.de. Kontakt: gronau@industrie40-live.de.
16:00 Uhr: Weiter gehts mit Prof. Dr. Hartmut Binner von der Binner Akademie.
16:05 Uhr: Er zeigt die Grundlagen einer prozessorientierten Einführung von Fabriksoftware auf. Dabei lassen sich erhebliche Unterschiede zwischen einem sozial- und technikwissenschaftlichen Gestaltungsansatz feststellen.
16:10 Uhr: Die klassische arbeitsteilige, funktionsorientierte Organistion ist für den digitalen Wandel nicht geeignet.
16:15 Uhr: Prozessorientierung wird in Organistionen nicht gelebt.
16:20 Uhr: Das MITO-Modell kombiniert Leadership mit Controllership als übergeordneten Ordnungsrahmen.
16:25 Uhr: Weiter gehts in wenigen Minuten mit der Verleihung der Preise im Wettbewerb "Fabriksoftware des Jahres".